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02.09.2021, 15:23 Uhr
18. Bundesdelegiertenversammlung, 31. August 2021 in Magdeburg

Die 18. Bundesdelegiertenversammlung der Senioren-Union in Magdeburg liegt hinter uns. Nach langer Zeit von Einschränkungen konnten wir unser wichtiges Treffen mit strikter Beachtung der Corona-Bedingungen endlich durchführen. Unter dem Eindruck der bevorstehenden Bundestagswahl war Gelegenheit, nochmals die Kräfte zu sammeln und gemeinsam für den Wahlerfolg der CDU und unseres Spitzenkandidaten, Ministerpräsident Armin Laschet, einzutreten.

Für unseren Landesverband war die Tagung in mehrerlei Hinsicht ein guter Erfolg. Zum einen waren die NRW Kandidatinnen und Kandidaten sehr erfolgreich und können ihre Sackkompetenz nun auch in dem höchsten Entscheidungsgremium der Senioren Union einbringen. Im Einzelnen sind dies:

Bundesvorsitzender:                     Prof. Dr. Otto Wulf

Stellv. Bundesvorsitzende:         Helge Benda, Christa Thoben

Bundesschatzmeister:                 Heinz Soth

Beisitzer:                                          Astrid Birkhahn, Peter Fröhlingsdorf, Wolfgang Gunia, Reinhard Maly, Dr. Gabriele Peus-Bispinck, Wolfgang Potthast, Ingeborg Schrader und Theo Thissen

Aber auch im inhaltlichen Bereich wurden wichtige Weichenstellungen vorgenommen. Der Leitantrag des Bundesvorstandes (A 1) „Mit Erfahrung ins Morgen“ gibt Antworten auf eine altersgerechte, aber auch generationsübergreifende Politik.

Weiterhin wurden auch die weiteren, von den verschiedenen Verbänden eingereichte Anträge diskutiert und verabschiedet. Diese sind:

Modernisieren, erneuern und anpassen (C 1)

Versorgungssicherheit im medizinischen Sektor (C2)

Finanzieller Eigenanteil Pflegebedürftiger (C3)

Transparente Regeln für Parteispenden (C 4)

Verbot der Gendersprache (C6)

Mütterrente weiterentwickeln (C8)

Zuletzt sorgte auch noch ein Initiativantrag aus NRW für einen intensiven Beratungsbedarf. Die Seniorinnen und Senioren sehen nämlich, ähnlich wie unser Bundesgesundheitsminister, mit großer Sorge, dass die Impfbereitschaft abnimmt und damit nicht nur die jeweils eigene Gesundheit gefährdet wird, sondern es auch zum Ende des Jahres erneut zu einer hohen Belastung im Gesundheitswesen kommen könnte. Ein kleiner Pieks könnte dieses verhindern. Nach kontroverser Debatte beschloss die Versammlung, dass als letztes Mittel zur gesundheitlichen Gefahrenabwehr auch die Einführung einer Impfpflicht sinnvoll sein könnte.

Es zeigte sich deshalb einmal mehr, dass die Senioren-Union eine Gemeinschaft politisch interessierter und lebensfroher Bürger ist, die sich für eine menschliche und gerechte Gesellschaft verantwortungsvoll einsetzt. Sie kämpft für eine Gesellschaft nach christlichem Menschenbild, in der auch ältere Menschen eine aktive Rolle spielen und ein selbständiges, selbstbestimmtes und mitverantwortliches Leben führen können.