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26.08.2010
Fachkräftemangel als Chance für Jugendliche und ältere Arbeitnehmer sehen
Gemeinsame Presseerklärung der Jungen Union & Senioren-Union der CDU Nordrhein-Westfalen

Drei Viertel aller Unternehmen können Stellen nicht besetzen. Der Fachkräftemangel ist nach einer Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages mittlerweile für die meisten Unternehmen zum ernsten Problem geworden.
Die Junge Union Nordrhein-Westfalen und die Senioren-Union der CDU Nordrhein- Westfalen sprachen sich auf ihrer gemeinsamen Landesvorstandssitzung dafür aus, diesen Engpass als Chance für Jugendliche und ältere Arbeitnehmer zu nutzen. „Es entsteht ein Ungleichgewicht, wenn wir auf der einen Seite über arbeitslose und arbeitswillige gut aus- gebildete Jugendliche und ältere Arbeitnehmer in unserem Land verfügen, aber auf der anderen Seite nach erleichterter Zuwanderung für ausländische Arbeitnehmer rufen“, so Leonhard Kuckart, Landesvorsitzender der Senioren-Union Nordrhein-Westfalen. Kuckart wies zudem darauf hin, dass die Frage nach erfolgreicher Integration ausländischer Fach- kräfte noch unbeantwortet sei.

Auch die Junge Union sprach sich dafür aus, vorhandenes Potential besser zu nutzen. Vor allem müssten Ältere, Mütter und Jugendliche aktiviert werden. „Die deutsche Wirtschaft wird es sich nicht leisten können, auf dieses Potential im Inland zu verzichten“, so Sven Volmering, Landesvorsitzender der Jungen Union Nordrhein-Westfalen.

Beide Vorsitzenden befürworteten daran anlehnend ebenfalls das Festhalten an der Rente mit 67, „zu der es keine Alternative“ geben könne und kritisierten die Diskussionen in der SPD über eine Abkehr von der Rente mit 67. „Im Interesse der Generationengerechtigkeit und des Zusammenhaltes, führt kein Weg an der Rente mit 67 vorbei“, so Volmering.


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